HEIL HERZ

alles für die liebe 


Arbeiten von

m.giltjes/bobok


im Raum für Gäste 25.5.- 28.6.2019



„Keines meiner Bilder sollte sich sicher sein“


Bobok (Markus Giltjes, geb.1966 in Emmerich) hat sich in seinen Bildern!

ein offenes System geschaffen, in das er Notizen und Ausschnitte aus allen möglichen Quellen und Medien integrieren kann.


Die Bilder wirken leicht und mühelos, in ihrer Kombination 

von Versatzstücken absurd und witzig, auch erinnernd an Street-Art oder Graffiti, mit einem guten Auge für die verschiedenen Möglichkeiten seines Materials.


Nach dem spontanen Entstehungsprozess werden die Bilder vom Künstler beobachtet und, wenn sie nicht standhalten, weiterentwickelt - allerdings, wie schon zitiert- sie können sich nie sicher sein.


Nach ersten Ausstellungen studierte Giltjes zunächst Freie Kunst und Malerei in Köln und anschließend Visuelle Kommunikation an der HFBK Hamburg. Hier entstanden erste elektronische Werke am Computer, zum Beispiel  Boiler ++ oder Gruben.

Parallel zur Malerei und Medienkunst arbeitete Giltjes als Musiker, Schlagzeuger und Produzent. Eine Zeitlang wirkte er in der deutschen New-Wave-Szene und spielte zeitgleich als Schlagzeuger, Girls Under Glass (Grey in Grey), Project Pitchfork, Catastrophe Ballet und Sleeping Dogs Wake. Bei der deutschen New-Wave-Band Pink Turns Blue trommelte Giltjes von 1986 bis 1990 und seit der Re-Union im Jahr 2003 ist Giltjes als medialer Macher im Hintergrund tätig. 

Unter dem Künstlernamen Bobok arbeitet Markus Giltjes seit 2000 in der Lüneburger Heide.


                                                                                                                                Vera Hilger


    

    

m.giltjes/bobok 



Ausstellungen (Auswahl)


2016: Autsch mein Auge - Galerie vorn und oben, Eupen, Belgien

2015: Next 1 - Galerie vorn und oben, Eupen, Belgien

2014: Mettwurstmama grrr - Popupgallerie, Hamburg

2012: Cool Silicon Art Award Exhibition - Deutsche Werkstätten Hellerau, Dresden

2011: krisenflutschi tatütata - Live 3 - Karlspreis 2011 - Aachen

2010: bambi tingel tangel angsthasenparade - Ostrale 2010 – Direktorenvilla, Dresden

2009: Hunger – Weltkrieg ohne Wurst. Ostrale 09 – Direktorenvilla, Dresden

2007: bullerbü deathmatch. Schlößchen Borghees, Emmerich am Rhein

1995: particles. Interaktive Installation, KX Kampnagel, Hamburg

1993: mediale. Telematik Workgroup, Hamburg

1992: riethbroek 100, mit Klaus Romen-Naegel. Kunstverein Emmerich

1986: giltjes. Kunstverein Emmerich

1985: auge und mehr Lohmann Fabrik, Emmerich